Medium: Januar Ausgabe der Zeitschrift Beschaffung aktuell
Die Integration unterschiedlicher Herstellungsstufen ist für Stora Enso ein zentraler Erfolgsfaktor – vom eigenen Forstbetrieb bis zur Produktion von Verpackungsmaterialien. Jetzt setzt der finnische Holz- und Papierkonzern auch im weltweiten Einkauf auf Integration und löst mit der aktuellen Version 7.0 von SAP Supplier Relationship Management (SAP SRM 7.0) die bestehende heterogene Systemlandschaft ab.
Bisher nutzte Stora Enso für die Beschaffung indirekter Materialien ein pflegeintensives SAP-SRM-3.0-Release parallel zu einem SAP Backendsystem und mehreren Satellitenlösungen für Kontrakt-management und Lieferantenbewertung. Die Komplexität wurde dadurch erhöht, dass die Mitarbeiter in den einzelnen Ländern unterschiedlichen Prozessen folgen mussten, wenn es um die Bestellung von Büroartikeln, Arbeitskleidung oder Dienstleistungen ging
Vereinfacht und beschleinigt
Um diesen Defiziten zu begegnen, führte Stora Enso im Juni 2011 konzernweit SAP SRM 7.0 ein. Dies bedeutete die Erweiterung und Modernisierung des bereits in SAP SRM 3.0 verfügbaren Moduls „Self Service Procurement“. Den rund 1500 Anwendern in Produktion und Verwaltung steht heute ein einfaches und schnell zu bedienendes Einkaufswagensystem zur Verfügung, mit dem sie ihre Bestellvorgänge selbst anlegen und verwalten können. Verstärkt setzt der Holz- und Papierkonzern auf elektronische Kataloge, um die Bestellprozesse weitestgehend zu automatisieren. SAP SRM 7.0 Self Service Procurement bietet Stora Enso unter anderem die nahtlose Integration in die bestehende SAP-Portallösung. So greifen die Anwender über eine einheitliche Plattform rollenbasiert auf die Einkaufslösung zu, deren Ansicht sie individuell gestalten können. Neu ist auch, dass Stora Enso für die Zugriffsberechtigungen direkt die Organisationsstrukturen aus dem SAP-HR-System nutzen kann, ein doppelter Organisationsaufbau entfällt. Darüber hinaus führte Stora Enso neue SAP SRM-Funktionen ein: darunter ein Lieferantenportal zur kooperativen Abwicklung der Bestellprozesse, ein Vertrags- und Lieferantenmanagement sowie elektronische Ausschreibungen und Auktionen. Diese Funktionen nutzen heute rund 100 Anwender im Einkaufsbereich des Unternehmens.
Jürgen Schellewald resümiert: „Das apsolut-Team war in jeder Projektphase gezeigt, dass es in der Lage ist, schnell und unkompliziert auf die erhöhten Anforderungen zu reagieren“, so Schellewald. „Das hat unsere initiale Entscheidung nochmals bekräftigt – apsolut hatte uns bereits bei der Projektausschreibung durch hohe Prozess- und SAP Kompetenzen, gepaart mit umfassender Erfahrung und Flexibilität, überzeugt. Darüber hinaus erwies es sich für den internationalen SAP-SRM-Rollout von großem Vorteil, dass das Team auf allen Ebenen in englischer Sprache kommunizieren kann“.
Übergeordnetes Projekt
Die SAP SRM-7.0-Einführung ist Teil des „Purchasing Efficiency Projects“, welches Stora Enso im Bereich „Material Management and Purchasing“ gestartet hat. Ziel ist es, die Beschaffungsprozesse konzernweit zu harmonisieren, zu automatisieren und zu vereinfachen. Als System, das sich nahtlos ins SAP-Backend integriert, bildet SAP SRM 7.0 die Einkaufsprozesse ohne Medienbrüche und doppelte Datenhaltung ab.
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Ihr apsolut-Team: Thomas Herbst, Tim Kollmeier und Kollegen!
Thomas Herbst Tim Kollmeier
Geschäftsführer Geschäftsführer
apsolut GmbH - advanced processes & solutions
focussed on SRM innovation
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