LkSG - Was Sie als SAP-Kunde für eine stressfreie Umsetzung des neuen Lieferkettengesetzes wissen müssen

Was ist das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz?

Das Lieferkettenpflichtengesetz (kurz: LkSG) verpflichtet Unternehmen dazu, innerhalb seiner Lieferkette bestimmte Mindeststandards einzuhalten und zu gewährleisten. Es gibt hierbei ganz konkrete Maßnahmen, die eingehalten und durchgeführt werden müssen, um dem Gesetz zu entsprechen. Das Ziel des LkSG ist es, dass deutsche – und in Zukunft auch europäische - Unternehmen nicht mehr mit Lieferanten zusammenarbeiten, welche zum Beispiel Menschenrechte oder Umweltschutz-Richtlinienverletzen.

Wann tritt das LkSG in Kraft und für wen gilt das Gesetz?

Das LkSG tritt ab dem 01.01. 2023 in Kraft und gilt für Unternehmen, die mehr als 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ab dem 01.01.2024 gilt das Gesetz außerdem für Unternehmen, die mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Jedoch gilt es zu beachten, dass von der EU-Kommission bereits ein weiteres Gesetz verabschiedet wurde, das ähnliche Maßnahmen bereits ab einer Unternehmensgröße von 250 Mitarbeitern vorsieht (Stand: März 2022).

Das LkSG ist für Sie eine Herausforderung?

Wir unterstützen Sie gerne und zeigen Ihnen unterschiedliche Lösungen

Es gibt bereits Lösungen im SAP-Umfeld, die Sie nutzen können, um Ihren Sorgfaltspflichten nachzukommen.

Zusätzlich arbeiten wir, die apsolut Group, gerade mit der SAP daran, eine Lösung mit zu designen, die eine Verbindung zwischen Ihren Lieferanten und externen Risikoanalysen innerhalb Ihres SAP-Systems herstellt. Wir haben einen Newsticker eingerichtet, der Ihnen in regelmäßigen Abständen exklusive Einblicke zum Release des SAP-Dashboards liefert. Haben Sie Interesse? Dann können Sie sich unter folgendem Formular für den Newsticker eintragen.
 

Welche Rahmenbedingungen müssen Unternehmen für das LkSG einhalten?

Unternehmen müssen Ihre Lieferanten identifizieren, durchleuchten, Risikoanalysen durchführen und proaktiv potentielle Gesetzesverletzungen nachgehen. Keine Sorge, Sie müssen zum 01.01.2023 nicht alle Ihre Lieferanten im Detail analysiert haben. Es gilt, ab diesem Stichtag einen Überblick über potentielle Risiken von bestimmten Lieferanten zu erhalten. Der erste Bericht muss aber erst spätestens 4 Monate nach Ende des Geschäftsjahres 2023 bereitgestellt werden, also z.B. am 30.04.2024.

Das Gesetz geht davon aus, dass es in bestimmten Regionen und Warengruppen eine höhere Risikowahrscheinlichkeit gibt als in anderen. Und besonders dort gilt es, frühzeitig eine Prüfung durchzuführen. So sagt das Gesetz beispielsweise, dass Rohstofflieferanten aus afrikanischen Ländern ein höheres Risiko aufweisen als ein Dienstleistungslieferant aus Benelux.

Weitere Risikowarengruppen sind zum Beispiel Textil und Lebensmittel. Alle weiteren Unternehmen, die nicht in diesen Regionen oder den Warengruppen zugeordnet werden, müssen nicht direkt mit einem konkreten Risikoprofil ausgestattet werden.

Potentielle Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette

Sie als Unternehmen müssen bestimmten Sorgfaltspflichten innerhalb Ihrer direkten Zulieferer nachkommen und diese proaktiv angehen. Hierbei sprechen wir sowohl über Menschenrechtsverletzungen als auch über Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz, Bestechung, Korruption, Mindestlöhne und weiteren Aspekte, die einem gewissen Standard unterliegen müssen. Um sicher zu gehen, dass Ihre Lieferanten diesen Gesetzen nachkommen, gibt es Zertifizierungen, die sie einfordern können. Ist es den Lieferanten nicht möglich, diese Zertifizierungen durchzuführen (z.B. aus Kostengründen), gibt es Formulare, die ausgefüllt werden müssen, damit sie in der Datenbank hinterlegt werden können. Auditierungsstellen in den jeweiligen Ländern können dann die Lieferanten vor Ort prüfen und die Angaben bestätigen.

Wie können Unternehmen Ihren neuen Sorgfaltspflichten am besten nachkommen?

Sie als Unternehmen müssen diese Risikoanalysen nicht alle selbst durchführen, sondern können diese an spezialisierte Unternehmen auslagern. Anhand bestimmter Fragestellungen und Kriterien, die der Lieferant ausfüllen muss, analysiert der Dienstleister dann den Risikograd. Oft haben diese Anbieter auch Datenbanken, die Sie mit Ihren Systemen verknüpfen können, damit Sie direkt Zugriff auf diese Prüfungen haben und mit Ihren Lieferanten verknüpfen können.

LkSG und SAP: Was können Sie tun?

Wir, die apsolut Group, arbeiten gerade mit der SAP daran, eine Lösung mit zu designen, die eine Verbindung zwischen Ihren Lieferanten und externen Risikoanalysen innerhalb Ihres SAP-Systems herstellt. Ziel dabei ist, dass Sie in einem anpassungsfähigen Dashboard Ihre Lieferanten und deren Risikoanalysen inkl. Maßnahmen einsehen und hieraus direkt LkSG-konforme Reports erstellen können. Der Release durch die SAP ist aktuell im Q4 2022 geplant.

Newsticker Wir haben einen Newsticker eingerichtet, der Ihnen in regelmäßigen Abständen exklusive Einblicke zum Release des SAP-Dashboards liefert. Haben Sie Interesse? Dann können Sie sich unter folgendem Formular für den Newsticker eintragen.

SAP-Dashboard für Ihre Lieferanten-Übersicht 

SAP Ariba SLP und SAP Ariba Risk decken die Richtlinien des LkSG bereits in Teilen ab. Hier gibt es außerdem einen Connector, der verwendet werden kann, um Daten von Drittanbietern zu ziehen und mit Ihren Lieferanten zu verknüpfen.

Sie haben SAP Ariba nicht im Einsatz, sondern nutzen lediglich ein ECC- oder S/4-System? Dann ist das Dashboard der SAP genau richtig für Sie.

Hier geht es um eine kostengünstige und schnelle Lösung, die viele Automatisierungen für Sie zur Verfügung stellt, um wirklich alle Verpflichtungen, die das LkSG mit sich bringt abdecken zu können.

Wir verbinden hierbei Ihre bereits vorhandenen Daten, wie z.B. Warengruppen und Lieferregionen mit der neuen Lösung und binden Risiko-Daten-Provider an.

Fester Bestandteil ist hier unser Partner IntegrityNext. Aber selbstverständlich können Sie auch andere 3rd-Party-Provider anbinden und deren Daten nutzen.

Besonderheiten des Dashboards

Mit dieser Mittelstandslösung verbinden wir mehrere Datensichten miteinander. Wir verbinden Ihre bereits vorhandene SAP-Datenwelt (Lieferanten, Warengruppen, Regionen etc.) mit einer externen Datensicht für Risikoprofile.

Anschließend können Sie direkt aus Ihrem System Maßnahmen ableiten und den kompletten Kommunikationsverkehr elektronisch nachverfolgen. Selbstverständlich wird es dafür auch praktische Filterfunktionen und eine übersichtliche Darstellung geben, damit Sie Ihre Daten ganz konkret auswerten können.

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Marc Osswald
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